Kath. Kindertageseinrichtung Marienheim
Kath. Kindertageseinrichtung Marienheim

Betreuungs- und Bildungsangebot für Kinder im Alter von 1-3 Jahren

 

Unsere Krippengruppe bietet 14 Plätze für Kinder im Alter von 1-3 Jahren. Wir haben die Möglichkeit, Kinder ab zwei Jahren ihrer Entwicklung entsprechend in einem Intensivraum individuell zu fördern und in ihrer jeweiligen Entwicklungsphase zu begleiten. Durch die zeitweilige Aufteilung der Kinder können wir durch eine geringe Gruppenstärke jedes Kind individuell fördern und seine Kompetenzen vertiefen.

 

Räumliche Voraussetzungen

Der freundliche und altersentsprechend eingerichtete Gruppenraum verfügt über verschiedene Spielbereiche, in denen sich das Kind nach seinen Wünschen frei beschäftigen kann. Unserer Krippengruppe angeschlossen ist die Raupengruppe.

Des Weiteren steht uns ein Waschraum mit Toiletten, ein Wickelbereich und eine Garderobe zur Verfügung. Die Turnhalle nutzen wir für unser Bewegungsangebot und den Mittagsschlaf.

 

 

Unsere pädagogischen Schwerpunkte und Ziele

 

 

Tagesablauf:

06.30 – 08.00 Uhr       Sammelgruppe bei den Krabbelmäusen

08.00 – 08.30 Uhr       Bringzeit/Freispielzeit

08.30 – 09.00 Uhr       Morgen- und Begrüßungskreis

09.00 – 09.30 Uhr       Gemeinsames Frühstück

                                    (im Anschluss Toilettengang, abwaschen, Windeln

                                    wechseln nach Bedarf)

09.30 – 10.45 Uhr       päd. Angebot, gelenkte Freispielzeit nach Interessen der

                                    Kinder

10.45 – 11.30 Uhr       Mittagessen/Brotzeit

11.30 – 12.30 Uhr       Abholzeit bzw.

               13.30 Uhr     Mittagsschlaf

13.30 – 14.00 Uhr       Wecken der Kinder

                                   (Toilettengang, Wickeln)

14.00 – 14.30 Uhr       Brotzeit

14.30 – 16.30 Uhr       Freispielzeit

 

Ab 14.00 Uhr gleitende Abholzeit

 

 

 

Eingewöhnung:

Besonders am Herzen liegt uns die Individualität jedes einzelnen Kindes, damit sich auch die Kleinsten bei uns wohlfühlen, und zwar von allem Anfang an. Daher ist es uns ein besonderes Anliegen, unsere „Allerkleinsten“ allmählich und auf ihre jeweiligen Bedürfnisse hin ausgerichtet, einzugewöhnen. Die familiären Bezugspersonen spielen bei der Eingewöhnungsphase eine entscheidende Rolle. Sie sollen mitwirken und ihr Kind in guten Händen wissen. Die ersten Tage verbringen Sie mit ihrem Kind nur kurze Zeit bei uns in der Gruppe. Danach werden wir zur ersten „Trennung“ kommen. Diese Trennungszeiten steigern wir dann, je nach Individualität des Kindes, bis die volle Buchungszeit erreicht ist. Das Wohl des Kindes steht in der Eingewöhnungsphase an erster Stelle.

Für die Kinder, aber auch für die Eltern ist die Eingewöhnungszeit eine anspruchs- und teilweise stressvolle Zeit, die mit Trennungsschmerz verbunden sein kann. Deshalb nehmen wir uns dafür bewusst viel Zeit.

 

Individuelle Lernzeit:

Unsere Krippenkinder haben einen eigenen, speziell für deren Bedürfnisse ausgerichteten Gruppenraum. Weiche Matten ziehen sich durch den Raum und ermöglichen den Allerkleinsten ein angenehmes Spiel auf dem Boden. Dazu stehen ihnen verschiedene Spielmaterialien wie Holzbausteine, Steckbausteine, Stapeltürme, usw. zur Verfügung. Des Weiteren haben sie die Möglichkeit sich für unterschiedliche Spielbereiche wie zum Beispiel die Küche, Bauecke, Bilderbuchecke oder Kuschelecke zu entscheiden.

Das Spiel hat einen sehr hohen Stellenwert, da das Kind im Spiel mit sich oder anderen seine Basiskompetenzen stärkt und erweitert.

In der Raupengruppe bieten wir Spielmaterial, das auf die Bedürfnisse der zwei bis dreijährigen abgestimmt ist. Beispielsweise erste Tisch- und Regelspiele, Rollenspiele, Spiele zur Stärkung der Motorik und zur kognitiven Weiterentwicklung stehen hier im Vordergrund.

 

Feste, Rituale und Projekte:

Wichtig ist uns, dass wir auch die Kleinen bei Festen und Aktivitäten mit einbinden, sie ihren festen Platz haben und es auch wertgeschätzt wird, was unsere „Krabbler“ schon alles können.

Unsere Projekte und Themen, die wir mit den Kindern erarbeiten, orientieren sich vorwiegend am Kirchenjahr, den Jahreszeiten und den Interessen der Kinder.

 

Partizipation:

Partizipation ist das Einbringen der Kinder in Entscheidungs-, Bildungs- und Handlungsprozesse. Kinder in diesem Alter sind weder sprachlich noch kognitiv in der Lage, Entscheidungen für die Gesamtgruppe zu treffen, sondern handeln und agieren ausschließlich zu Selbstzwecken.

Partizipation findet hier hauptsächlich durch die aktive und kontinuierliche Auseinandersetzung mit der Umwelt statt. Durch diese Interaktion lernt das Kind was ihm gefällt oder nicht, was es möchte oder nicht, was es als angenehm oder unangenehm empfindet.

Einige Beispiele für Mit- bzw. Selbstbestimmung finden in Alltagssituationen statt. Die Wahl des Spielmaterials, des Spielortes, des Spielpartners, die Wahl der Brotzeit oder des Mittagessens und vor allem Fragestellungen die das Kind mit Ja oder Nein beantworten und dessen Auswirkungen es absehen kann.

 

Übergang in die Kindergartengruppe:

 

Im Nebenraum der Krabblmäuse befindet sich anspruchsvolleres Spielmaterial. Wir begleiten die Kinder auf dem Weg in den Kindergarten durch Bilderbücher, Gespräche und Schnupperstunden.

Wann der Wechsel in den Kindergartenbereich stattfindet, ist vom jeweiligen Entwicklungsstand des Kindes abhängig und kann altersmäßig variieren.

 

 

 

Betreuungs- und Bildungsangebot für Kinder im Alter von 3 bis 6 Jahren

 

Räumliche Voraussetzungen

Der Kindergartenbereich befindet sich im 1. Stock des Gebäudes und verfügt über 2 Gruppenräume (Bärenhöhle und Entenclub), sowie einen gemeinsamen Intensivraum für insgesamt 45 Kinder im Alter von 2 Jahren, 10 Monaten bis zum Schuleintritt.

 

Die Gruppenräume verfügen teilweise über verschieden nutzbare Spielebenen und -ecken. Zwischen den Gruppen befindet sich der Intensivraum, der von beiden Seiten zugänglich und von allen Kindern zu verschiedenen Aktivitäten (Lego-, Duplo- und Autoecke) genutzt werden kann.

Ein Materialraum steht beiden Gruppen zur Verfügung.

Die Garderobe der Bärenkinder befindet sich direkt vor der Gruppentüre, die der Enten ist im Erdgeschoss untergebracht.

Ein Toiletten- und Waschraum, eine Küche mit Essbereich, sowie ein Personalraum und eine Putzkammer vervollständigen den 1. Stock.

Der Turn- und Bewegungsraum im Keller kann von allen Gruppen individuell genutzt werden.

 

Grundlagen der Pädagogik

Durch den Bayerischen Bildungs- und Erziehungsplan hat die Arbeit im Kindergartenbereich einen besonderen Stellenwert bekommen.

 

Kinder haben das Recht auf Bildung. Dieses Recht wird nicht erst mit dem Schuleintritt wirksam, sondern bereits mit der Geburt, denn Kinder lernen vom ersten Tag an. Deshalb ist auch im Elementarbereich, mit Eintritt in die Kita, Bildung im Interesse der Kinder, aber auch im Interesse der Gesellschaft. Bildung ist der Schlüssel zum Lebenserfolg.

Wir schaffen den Kindern eine Atmosphäre, in der Bildung und Erziehung harmonisieren und im Interesse des Kindes stattfinden.

 

Wir vermitteln den Kindern Basiskompetenzen. Darunter versteht man grundlegende Fähigkeiten und Persönlichkeitscharakteristika, die das Kind befähigen, mit anderen Kindern und Erwachsenen zu interagieren und sich mit Gegebenheiten in seiner dinglichen Umwelt auseinander zu setzen.

 

Unter den Basiskompetenzen versteht man:

  • Personale Kompetenz

Selbstwahrnehmung, motivationale, kognitive und physische Kompetenz

  • Soziale Kompetenz:

Normen und Werte, Bereitschaft Verantwortung zu übernehmen, Bereitschaft zur demokratischen Teilhabe

  • Lernmethodische Kompetenz

Lernen, wie man lernt

  • Umgang mit Veränderungen und Belastungen

  • Widerstandsfähigkeit und Resilienz

 

Bei unserer pädagogischen Arbeit legen wir großen Wert auf Partizipation. Das bedeutet Mitwirkung, Mitgestaltung und Mitbestimmung der Kinder im pädagogischen Tagesablauf.

Beide Gruppen erarbeiten im Sinne der Partizipation zusammen mit den Kindern individuelle Themen, die dann ganzheitlich, im Sinne des Bayerischen Bildungs- und Erziehungsplan, bearbeitet werden.

 

Für unsere Vorschulkinder findet regelmäßig, sprich 2-mal wöchentlich, Vorschulerziehung statt. Hierbei werden die Kinder, nach Vorgaben des BEP und der Schule, ganzheitlich auf ihre Einschulung vorbereitet.

In Kooperation mit der Grundschule wird für die Kinder ein Vorkurs Deutsch in der Schule angeboten. An diesem einmal wöchentlich stattfindenden Kurs nehmen Kinder mit Migrationshintergrund oder mit sprachlichem Förderbedarf teil. In der Grundschule werden die Kinder von einer Förderlehrerin betreut.

 

 

Unsere pädagogischen Schwerpunkte und Ziele

Unser Tagesablauf sieht folgendermaßen aus:

 

 

6.30 – 7.00 Uhr                      Sammelgruppe für alle Kinder der Kita in der

                                               Bärenhöhle

07.00 - 8.00 Uhr                     werden die Bären und Enten aufgeteilt

8.00 – 8.30 Uhr                      individuelle Lernzeit

8.30 – 9.00 Uhr                      Morgenkreis

9.00 bis ca. 9.45 Uhr              Brotzeit

9.45 – 11.30 Uhr                     individuelle Lernzeit mit speziellen Angeboten

11.30 Uhr                                Mittagessen in den Gruppen

12.30 – 14.00 Uhr                  individuelle Lernzeit mit speziellen Angeboten

14.00 Uhr                               Brotzeit (wer möchte)

14.30 – 16.30 Uhr                  individuelle Lernzeit

 

Eingewöhnung

Die Art und Dauer der Eingewöhnung richtet sich individuell nach den Bedürfnissen des einzelnen Kindes.

 

Übergang von der Krippengruppe in den Kindergarten

Am Ende der Krippenzeit besuchen die Krabbelkinder, die einen Monat danach in den Kindergarten wechseln, stundenweise zum „Schnuppern“ ihre neue Gruppe.

So lernen sie das neue Umfeld, die Kinder und die Erzieherinnen langsam und behutsam kennen.

Von den ihnen vertrauten Erzieherinnen ist während der ganzen Zeit jemand dabei, so dass sie in einem „geschützten“ Rahmen ihre neue Umgebung erkunden können.

Auf diese Weise gestaltet sich der Übergang in die neue, größere Gruppe behutsam.

 

Individuelle Lernzeit

Den größten Zeitraum eines Tages nimmt die „individuelle Lernzeit“ ein. In dieser dürfen die Kinder frei nach ihren Bedürfnissen und Wünschen lernen und spielen.

Verschiedene Angebote nach dem BEP gestaltet das Personal der Gruppe nach dem jeweiligen Rahmenplan, der für das jeweilige Thema erarbeitet wird.

Dies beinhaltet z.B. kreative und feinmotorische Angebote, Bewegung in der Turnhalle oder Garten, Gestaltung der Gruppenräume, Sprach- und Vorschulerziehung, Exkursionen und noch vieles mehr. Dokumentiert wird das ganze über den Wochenplanaushang vor der Gruppe und unserem Programm „Stepfolio“.

 

Das Essen und Trinken

Jeden Tag bieten wir unseren Kindern einen abwechslungsreichen Obst- und Gemüseteller an. Finanziert wird dieser durch das bundesweite Schulobstprogramm, an dem wir teilnehmen. Außerdem sammeln wir 2€ pro Monat von den Eltern ein,  damit wir den Kindern genügend frisches Obst und Gemüse bieten können. Einmal im Monat findet für alle Krippen- und Kindergartenkinder eine gesunde Brotzeit statt. Diese wird von jeder Gruppe geplant und liebevoll vorbereitet.

An Getränken stehen den Kindern ganztags Tee, Wasser und Saftschorle zur Verfügung.

Unser Mittagessen bekommen wir tiefgekühlt von der Hofmann Menü-Manufaktur GmbH. Dieses wird täglich von uns erwärmt. Wir legen sehr viel Wert auf einen ausgewogenen Speiseplan. Kinder, die nicht an Mittagessen teilnehmen, können Brotzeit in der Gruppe machen.

 

Bewegungserziehung

Jeder Gruppe steht einmal in der Woche an einem Vormittag der Turn- und Bewegungsraum zur freien Verfügung. Ansonsten achten wir darauf, dass die Kinder möglichst oft im Garten toben können.

 

Religionserziehung

Religiöse Erziehung hat bei uns einen sehr hohen Stellenwert. So sprechen wir im Morgenkreis, sowie vor der Brotzeit und dem Mittagessen ein Dankgebet. Im Kreis singen wir religiöse Lieder, erarbeiten biblische Geschichten, gestalten Gottesdienst mit und orientieren uns am religiösen Jahreskreislauf.

 

Feste und Rituale

Wir gestalten im Laufe des Jahres verschiedene Feste und Gottesdienste, wie z.B. Erntedank, St. Martin, Nikolaus, Adventsfeiern, Lichtmess, Blasiussegen, Ostern, Pfingsten, Mai- oder Sommerfest, Opa-Oma Tag, Vorschulkinderübernachtung, Familienausflug und Abschlussgottesdienst.

 

Zusammenarbeit mit der Schule

Durch ein gemeinschaftliches Konzept mit der Schule pflegen wir einen regen Austausch. Der Vorkurs Deutsch findet in der Grundschule statt und die Vorschulkinder dürfen an verschiedenen Aktivitäten, wie z.B. Maifest, Schulhausrallye, Unterrichts- und Turnstunden usw. teilnehmen. So lernen sie spielerisch das Gebäude und auch einige Lehrer kennen.

 

 

Betreuungs- und Bildungsangebot für Kinder von der 1. bis zur 4. Klasse

 

Die Schulkindgruppe der Kindertageseinrichtung bietet 25 Plätze für Kinder von der ersten bis zur vierten Klasse.

Die Kinder werden in einem eigens für sie eingerichteten Raum betreut. Dieser ist mit spezifischen Mobiliar und Spielmaterial ausgestattet. In den Hausaufgabenzimmern finden sie die nötige Ruhe, um Ihre Aufgaben zu erledigen.

 

Tagesablauf

 

Hausaufgaben

Nach der Schule beginnt die Hausaufgabenzeit. In den Hausaufgabenräumen steht den Kindern immer eine Fachkraft als Ansprechpartner zur Verfügung. Nach Möglichkeit überprüft diese auch die Richtig- und Vollständigkeit der Hausaufgaben, die Verantwortung hierfür obliegt jedoch den Erziehungsberechtigten. Von Montag bis Donnerstag werden Hausaufgaben erledigt. Freitag ist Hausaufgabenfrei.

 

Individuelle Lernzeit

Sind die Hausaufgaben erledigt bzw. keine zu machen, können die Kinder im Gruppenraum oder nach Möglichkeit auch im Garten oder der Turnhalle spielen.

In dieser Zeit können sie auch nach Wunsch (freiwillige Basis) an Angeboten und Aktionen teilnehmen.

Bei Konflikten haben die Kinder die Möglichkeit zum persönlichen Gespräch.

 

Angebote

Die Angebote und Aktionen richten sowohl an dem Jahreskreislauf, als auch an Themen die gemeinsam mit den Kindern erarbeitet werden. Auch die Geburtstage werden mit einer kleinen Feier bedacht.

 

Ferienbetreuung

Am Anfang des Schul- bzw. Kitajahres haben alle Kinder die Möglichkeit eine Betreuung in den Ferien zu buchen. In dieser Zeit finden unterschiedliche Aktionen wie z. B. Kino, Füchsefreizeit, etc. statt.

 

Zusammenarbeit mit Schule

Eltern haben die Möglichkeit, uns und die Schule von der gegenseitigen Schweigepflicht zu entbinden, damit Lösungsvorschläge auf direktem Weg gefunden werden können.

 

 

Wir sind für Sie da

Kath. Kindertageseinrichtung Marienheim

Kolpingstr. 6

95659 Arzberg

 

Telefon: +49 9233 4319+49 9233 4319

E-Mail: info@kita-arzberg.de